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Sommerfest - erfrischend anders

Um etwas Abwechslung in die jährlichen Saison-Abschluss-Sommerfeste zu bringen und da wir viele Radfreunde im Chor haben, schlug ich vor, statt der üblichen Party mal eine Radtour zu veranstalten, was von allen begeistert aufgenommen wurde. Das Wetter sollte ja etwas frischer werden - nach der Hitze hatten wir uns die Erfrischung redlich verdient. Aber doch nicht so! Los ging es um 10 Uhr in Magdeburg an der Sternenbrücke. Pünktlich setzte der vorausgesagte Regen ein, so dass alle völlig nass bei Ines eintrafen. Diese hatte jedoch die Sonne nach Gommern geholt, so dass bei der Objektbegehung alle Nässe aus den Klamotten weichen musste.
Ines gab auf ihren Geburtstag noch eine erfrischende Jumboflasche Sekt aus und hatte ein schönes Imbissbuffett vorbereitet. So ließen wir uns die Leckerbissen munden und stießen auf Ines' Wohl und einen schönen Tag an.
Ein Ständchen gab es obendrein. Ines hatte sich den "Fluss" gewünscht. Das ist eins der Lieder, die wir wirklich im Schlaf können.
Auch wenn der Tenor recht mager besetzt war, klang es doch angesichts der nunmehr wieder heißen Witterung recht erfrischend.
Apropos erfrischend: Nach dieser Erfrischung machten wir uns auf den Weg zur nächsten Erfrischung, es war ja so heiß...
Es ging zur Wasserburg Gommern, wo Ines eine Brauereiführung organisiert hatte.

Recht: Keine Angst, Hansi, um da rein zu kommen, musst du noch viel schrääääägere Chorsätze schreiben...
Wir verkosteten 3 Biere, wovon das eine, dessen Namen ich leider vergessen habe, selbst uns nichtbiertrinkenden Mädels ganz gut schmeckte. Das Gommerator hingegen war nicht so unser Fall, das ist mehr was für starke Männer. Wir lernten etwas über das Bierbrauen, und unsere Biochemikerin Britta passte genau auf. Im kühlen Keller war es angenehm erfrischend.
Nachdem wir bei Ines unsere Räder abgeholt hatten, ging es nun auf zur nächsten Erfrischung: an einen der vielen schönen Seen im Umland von Gommern. Julia hielt prima durch. Schließlich lockte das Baden, wofür sie fast zu allem zu überreden ist.
Am See wurde nicht lange gefackelt, Klamotten aus und rein ins erfrischende Nass. Und während die einen noch ein Weilchen brauchen, um sich nasszumachen, ist die andere Hälfte schon fast auf der Insel.
Nun ging es schon langsam in Richtung Dannigkow, wo wir bei Jürgen den Abend ausklingen lassen wollten.


Es war dermaßen heiß, im Waldcafé mussten wir uns erst mal bei einem Eis erfrischen.

Viel früher als erwartet trafen wir bei Jürgen und seiner hochschwangeren Susi auf ihrer Ranch ein, wo wir bei einem üppigen Abendbrot den Abend ausklingen ließen.

Eigentlich wollten die Magdeburger von Gommern mit dem Zug nach Hause fahren, aber das Mahl war so üppig und das Wetter so schön, dass sich einige entschlossen, den Weg mit dem Biziklett zurückzulegen.

Es war ein wunderschöner Tag, wir waren so gut zu uns, wie Flicis Mama uns geheißen... Mit diesem Eindruck verabschieden wir uns in die Sommerpause und hoffen, dass wir uns im August zur ersten Chorprobe gesund und munter wiedersehen.

Unser Dank geht an Jürgen und Susi für die tolle Bewirtung, an Ines für das Sektfrühstück und an Julia, dass wir nie hören mussten: Wann sind wir daaaa?

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