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Wenn ich dieses Logo sehe, bekommt mein Gesicht schon wieder jenen verklärten Ausdruck...grinsend von links nach rechts und der Kopf voller Erinnerungen...
Diese Erinnerungen werden auf der Homepage wohl wieder etwas länger ausfallen, aber ich bin der Meinung, dass alle diese wunderbaren, liebevollen Details es wert sind, für die Nachwelt festgeschrieben zu werden. So habe ich mir ein Glas Wein geholt, tun Sie's auch, es wird jetzt dauern... Am besten lesen wir mal ::hier:: nach, wie alles begann...

Wo waren wir stehengebleiben? Die Hamburger sind wieder nach Hause gefahren, der Alltag kehrt in unser Chorleben ein, wir proben, geben Konzerte, feiern, und schon ist das Jahr um und wir bereiten unseren Beitrag zum gemeinsamen Konzert vor. Als ehrgeiziges Ziel hat sich die Chorleitung das Auswendigsingen sämtlicher Chorliteratur gesteckt. Wirklich ehrgeizig, anspruchsvoll und nicht leicht durchzusetzen :-) Aber mit meiner Hartnäckigkeit, Hansis Charme und der Einsatzbereitschaft jedes einzelnen haben wir die erste Etappe erreicht. Nun heißt es, Schritt für Schritt das restliche Repetoire, vor allem auch für die Neuen, draufzukriegen. Und das schaffen wir auch! Versprochen.
Aber erst mal sitzen wir im Zug und freuen uns wie Bolle, dass der Tag nun endlich da ist. Es ist wie Klassenfahrt und alle staunen, was ich so aus meiner an sich recht kleinen Tasche zutage fördere. Echte Begeisterung riefen besondere, kleine, nun ich nenn sie mal Fläschchen hervor.


Als Julia (5 Jahre alt) später die Leerkörper fand: Mama, was ist das?
Ich: Ähm, ja.. also... räusper...
Sie: Sind das Schlängelchen?
Ich: Ja, das hast du fein erkannt, Schlängelchen...
Ganz spontan übten wir schon mal "Will you be there" mit unserer one and only Martina als Solistin. Ja, das gab schon ein bisschen Vorfeeling auf das, was kommt.

Die Reise führte über



Herricht-Fans wissen, warum wir hier tierisch gelacht haben...

Wir waren also denkbar gut gelaunt, als wir in Hamburg ankamen
und suchten sofort nach unseren Choricals, denn auf dem überfüllten Bahnhof (es war in Hamburg Hafengeburtstag) fühlten wir uns ein bisschen verloren. Und da waren sie, mit einem liebevoll gestalteten Plakat. Mit Namensbuttons auf den Notenköpfen.

Es war so schön, sie alle wiederzusehen. Das gab ein Geknuddel und Gewuddel...

Mit der U-Bahn fuhren wir zu unserer Freitagabend-Party-Location. So bekamen wir schon einen ersten Eindruck von der Stadt. Himmel und Menschen in Hamburg, und das alles wegen uns;-)
Der Partyraum war gemütlich und liebevoll geschmückt und dekoriert, gerade richtig für das, was folgen sollte. Zunächst jedoch pflückte jeder sein Namensschildchen vom Willkommenstransparent; einige Namen waren in dem einen Jahr doch schon verschütt' gegangen.



Andrea und Wiebke eröffneten bei einem Willkommensumtrunk das Wochenende mit warmen, herzlichen Worten, so dass wir uns sofort willkommen und wohl fühlten.
Beim Gläschen Sekt plauderte es sich schon ganz nett, wir hatten ja schließlich den ganzen Nachmittag nichts getrunken;-)
Außer Wiedersehens- und Vorfreude hatten wir auch ein kleines Gastgeschenk im Gepäck. Wir hatten Kugelschreiber mit unserem Namen und unserem Logo bedrucken lassen und diese zusammen mit einer kleinen Schachtel Kaminhölzer mit einem Bildchen von unserem Magdeburger Dom an unsere Gastgeber verschenkt. Unsere InTaktis wussten nix davon, so dass es auch für sie eine Überraschung war, einen Kuli mit dem farblich passenden (sopranrot, altgelb, tenorgrün und bassblau) Bändchen zu bekommen.



Auch die Choricals haben keine Mühen und vor allem Kosten gescheut, uns zu überraschen, angefangen mit selbstgebackenen Glückskeksen mit eingearbeiteten bunten Zetteln, deren Farben am nächsten Tag eine schwerwiegende Bedeutung bekommen sollten.
Aber erstmal ist Freitagabend, wir haben Hunger und uns gaaanz viel zu erzählen. Also wurde das Buffet gestürmt und geschnattert, was die Stimmbänder hergaben.




Nachdem der erste Hunger gestillt war, wurden die Stimmbänder weitergequält, diesmal sängerisch. Wir MDer durften mit dem Ständchen anfangen.
"InTakt is coming" ging noch locker-flockig über die Bühne, aber bei der Rose gingen die Feuerzeuge an. Oder war es Kalliolle? Weiß ich gar nicht mehr...
Danach waren die Choricals dran mit (Hm, weiß ich nicht mehr, I'm going home?)Wahrscheinlich haben all die anderen Eindrücke diese Info auf meiner Festplatte überspielt, sie ist ja auch nicht wirklich leer:-)
Jedenfalls hielt es Peter nicht mehr am Boden:-)
Ach nein, er wollte nur sichergehen, dass Lutz einsatzbereit ist. Wir erinnern uns, der, ohne den die Choricals "lutz"-los sind. Aber dieser war bereit und so konnten wir den vertrauten Klängen lauschen.
Dann kamen ein paar Einzeleinlagen von Olaf am Klavier, Peter und Lutz und dem Dorian-Ensemble (mehr darüber hier).

Falls sich jemand fragt, ob Lutz und Olaf (die Herren am Klavier) Zwillinge sind... Nein, denn Olaf hat nen Schnauzbart und Lutz hat kurzärmelig... harhar...:-)
Mit einem Spiel kam noch mal Niveau in die Geschichte, aber dann gab es kein Halten mehr...und Hansi mittendrin, das hatten wir auch noch nicht:-)

Weil es schon ziemlich spät war und wir einen langen Tag hinter uns hatten, waren wir so nach und nach mit unseren Gasteltern verschwunden, wo man sicher auch nicht gleich ins Bett ging. Hansi und ich haben jedenfalls noch ein Stündchen mit Andrea erzählt... Es war ein wundervoller Abend und machte Lust auf mehr...
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