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125 Jahre Concordia Barleben

In diesem Jahr beging Hansis anderer Chor, der Gemischte Chor "Concordia" Barleben mit einem Riesenchortreffen sein 125. Jubiläum, zu welchem wir auch eingeladen wurden. Auch wenn wir nur 3 Titel singen konnten, hatten wir Lust drauf. Schließlich ist es eine enorme Leitung, einen Chor über so lange Zeit am Leben zu erhalten, was zu einem großen Teil auch unserem Hansi zu verdanken ist.
Darüberhinaus würde das Publikum auch aus Chorsängern, also Fachleuten, bestehen - ein weiterer Ansporn.
Da die Organisatoren mich schon öfter als Moderatorin gehört hatten, lag die Idee nahe...Spontan sagte ich zu. Was das bedeuten sollte, wurde mir erst hinterher klar...
Auf dem Foto:
Im Vordergrund die Crème de la crème von Barleben, im Hintergrund die Barleber Sängerinnen und Sänger in ihren neuen, leuchtendroten Hosenanzügen.

Pünktlich zu Beginn des Festumzuges trafen wir in Barleben ein. Der Zug endete vor der neuerbauten Ohrekreishalle, wo die Barleber jeden Teilnehmer persönlich begrüßten.
In Vorbereitung der Moderation bekam ich die Teilnehmerliste und die Titel der Lieder, die gesungen werden sollten und auf die ich die Moderation aufgebaut hatte. Allerdings änderten sich mindestens 30 Prozent, so dass ich vor jeder Moderation diese neu schreiben musste. Nebenbei noch meine kleine Wildschnecke von zwei Jahren betreuen, die ihrem Babysitter auf der Nase herumtanzte - das ging ganz schön an die nervliche Substanz.
Als ich dann vorn stand, sah ich, worauf ich mich eingelassen hatte. Ca. 300 Sänger und noch mal 100 Zuschauer auf den Rängen in einer riesigen Sporthalle. Augen zu und durch. Meine Abhandlung über die vier Stimmgruppen eines Chores kam super an.
Unser Programm bestand fast nur aus Premieren. "Ich wollt ich wär ein Huhn" und "Stand by me" hatten wir gerade einstudiert, "An den Fluss" hatten wir mittlerweile perfektioniert, naja fast.
Obwohl der Zeitrahmen so eng gesteckt war, wollte man uns partout nicht ohne Zugabe gehen lassen, so präsentierten wir auch noch unser neues "Barbara Ann".
Hansi hatte eine schöne Powerpoint-Präsentation vorbereitet, die im Hintergrund jeden Chor vorstellte.
Nach jedem Beitrag gab es Gruß- und Dankesworte, Geschenke und Blumen von den Vorsitzenden.

Es war ein schöner Nachmittag mit Gleichgesinnten und wir danken den Barlebern noch einmal für die Einladung. Dies war bis jetzt das größte Publikum, vor dem wir aufgetreten sind.
Dies war nun also der erste Auftritt nach unserer Vereinsgründung, welche ja mit einem nicht zu vernachlässigenden Mitgliederschwund verbunden war. Dies hat man aber nicht wirklich bemerkt, vor allem Christoph hat sich wacker geschlagen bei seinem ersten Auftritt. Wir hatten uns also richtig entschieden, nicht zu verzagen, sondern mit aller Kraft weiterzumachen. Ich danke euch, Leutchens, wir sind auf dem richtigen Weg.
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