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Mich zieht es nach dem (Beyen)Dörfchen hin... |
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Dies ist sozusagen die Fortsetzung unseres ersten Konzertes in Beyendorf.
Jetzt war also das Dach nicht mehr einsturzgefährdet und wir konnten es wagen, ein Konzert in der Beyendorfer Kirche einzuplanen. Unsere Feuertaufe hatten wir ja bestanden. Nun, nach zwei Jahren mussten wir den Beyendorfern zeigen, dass wir ganz schön zugelegt hatten, zahlenmäßig und qualitätsmäßig. Ersteres war nicht schwer, aus 13 mach 30. Zweiteres schon eher. |
Da wir in der Zwischenzeit etliche neue Lieder einstudiert hatten, konnten wir ein Pogramm präsentieren, welches fast nur aus Liedern bestand, die die Beyendorfer von uns noch nicht gehört hatten z.B. "So treiben wir den Winter aus", ein ziemlich dramatisches Frühlingslied aus dem Mittelalter, "Mich zieht es nach dem Dörfchen hin", ein romantisches Volksliedchen, welches von einer verlorenen Liebe handelt, und die wunderschöne Ballade "Maybe someday".
Die Moderation übernahmen mal wieder Nicole und ich. Nicole meinte, man müsse mal was besonderes machen, z.B. eine gedichtete Moderation oder so, aber das würde schwierig werden...Ha, ich hatte doch nicht umsonst sämtliche Abschluss- und Festzeitungen meiner vergangenen 15 Lebensjahre gedichtet. Also setzte ich mich hin... |
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Geplant war heimlich, dass Steffi, Eva (Querflöten) und Sebastian (Fagott) oder Caro (Klavier) für Hansi etwas spielen, um ihm mal danke zu sagen und eine Freude zu machen. Dunkel erinnerte ich mich daran, dass ihm "Air" von Bach sehr gut gefällt. Letztendlich hat Sebastian sich dann doch entschieden, Caro den Vortritt zu lassen. |
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| Eine weitere Überraschung hatte ich mir ausgedacht. In einem meiner früheren Chorleben sangen wir mal "Panis angelicus" mit Begleitung an der Orgel durch Frau Friedrich, Kantorin aus Bad Bodenteich bei Uelzen. |
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Der Kontakt besteht heute noch, so dass ich sie kurzerhand mal fragte, ob sie denn Zeit und Lust hätte, das Ganze mit meinem jetzigen Chor zu wiederholen; leider konnte sie nicht sofort zu- oder absagen. Naja, der Chor wusste eh noch nix davon, und die Halb-Playback-Variante stand ja. So musste ich allerdings zwei Moderationsvarianten dichten. |
| Einen Tag vorher machte Caro ihre Drohung, ihre Krankheit möglicherweise nicht mehr rechtzeitig in den Griff zu bekommen, wahr. Husten, Schnupfen, Heiserkeit vom Feinsten, Fieber - an ein Auftreten war nicht zu denken. Was nun? Die Überraschung stand auf der Kippe - da Sebastian das Stück verständlicherweise in einer Nacht nicht auf die Reihe bekam - und zwei Lieder auch. Irgendwo auf der Welt hatten wir ja noch auf Band. Aber was machen wir mit Hail holy queen? Ausfallen lassen? Nie und nimmer! Also hat Hansi die Nacht und den ganzen Vormittag genutzt, um sich die Begleitung reinzuziehen. |
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Das stand also auch. Was konnte jetzt noch schiefgehen? Die Moderation!! Einige Stücke bezogen sich auf die Überraschung und die musste nun ausfallen. Normalerweise ist es ja kein Problem, schnell umzudenken, aber spontan reimen? Also umdichten, umstellen - zum Glück ist InTakt flexibel und trägt Spontanänderungen mit Fassung. Frau Friedrich hatte auch zugesagt, hurra, so dass das wenigstens geklärt war.
Leider fiel der Termin ungünstig, die Erdbeerzeit war noch nicht ran, weit und breit kein wenigstens rosawängiges Erdbeerchen. Macht nix, die Beyendorferinnen hatten wieder nach allen Regeln der Kunst gebacken, so dass unser vorkonzertliches Käffchen wieder gut einstimmte auf das Frühlingskonzert. Endlich waren auch alle eingetrudelt - das nächste Mal singen wir für eine ordentliche Wegweisung zur Kirche:-)) |
Die Kirche war gut besucht. Man merkte, dass unser Programm gut ankam. Selbst Julia klatschte eifrig mit, Babysitterin Birgit hat ihr das beigebracht und sie fand das ganz toll. Alles lief wie geschmiert, die Überraschungen trugen zur guten Stimmung bei, also ein schönes Konzert unter dem Motto: Klinge kleines Frühlingslied.
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Heute sagen wir Dankeschön Frau Friedrich und Frau Preim und all den fleißigen Kuchenbäckerinnen. Aber diesmal ließen wir den Tag nicht einfach so zu Ende gehen, wir verabredeten uns noch zum Mückenwirt in MD zum After-Glow (dies ist nix Unanständiges:-)).
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