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Frühstück mit Musik

Im Anschluss an unser Adventskonzert letztes Jahr fragte uns Frau Franz, ob wir denn nicht mal ein Frauenfrühstück musikalisch gestalten wollen. Wir wussten zwar nicht wirklich, was das ist und wie das abläuft, aber da wir für alles Neue offen sind, sagten wir zu.

Frau Franz gab uns den Ablauf bekannt, anhand dessen das Programm aufgestellt wurde. Na, mal sehen. Schließlich wollten wir das erste Mal unser "Hail holy queen" aufführen. Schon die Einstudierung der Choreographie war ein Krampf. Einmal klatschen auf zwei, zweimal klatschen auf vier, da klatschen, da nicht klatschen...genauso kompliziert wie es sich anhört, war es auch, jedenfalls zum Anfang. Das kann ja heiter werden. Und die Begleitung kommt diesmal nicht von Hansi, sondern von Caro - auch eine Premiere.
Da wir noch immer keine richtige Auftrittskleidung hatten, haben wir uns endlich etwas ausgedacht und auch gleich in die Tat umgesetzt.

Ab sofort wollten wir ganz in schwarz auftreten, jeder wie er will, ob Rock oder Hose oder Kleid oder Anzug, dazu ein Tuch oder eine Krawatte in den Farben Sopranrot, Altgelb, Tenorgrün oder Bassblau. So kann jeder anziehen, was er will und trotzdem sehen wir einander zugehörig aus.
Die Vorbereitungen gestaltete wieder jeder nach seiner Art, etwa Krawatten für die anderen binden oder schnell den letzten Tratsch der Woche auswerten. Caro machte sich mit Hansis Technik vertraut. Toi, toi, toi, Caro, du schaffst das.
Zwischen den Beiträgen wurde gegessen, geschnattert, gespielt und referiert. Die Ankündigung des Begrüßungsspiels ließ uns zwar skeptisch die Stirn runzeln, aber es machte Spaß, zumal wir so die anwesenden Damen und uns selbst etwas näher kennenlernten. Jemanden unter den Anwesenden zu finden, der zwei Sprachen spricht oder schon mal in Paris war, ist ja nicht schwer, aber finde mal einen, der fünf Kinder hat. Die meisten Unterschriften hatte Alex gesammelt.

In ihrem Referat erwähnte Frau Franz unter vielem anderen, dass man sich im Naschen mäßigen soll; dies würde im Laufe des Morgens noch eine Rolle spielen:-)
Als Dankeschön erhielten wir unter anderem eine Riesen- ach was sag ich, eine Monsterpackung MERCI, was mich zu der Bemerkung veranlasste:"Ich denke, wir sollen nicht naschen." Hatte ich natürlich die Lacher auf meiner Seite:-)

Alles in allem war es eine interessante Veranstaltung. Wir haben uns in Eimersleben und Umgebung (Ohrekreis) wieder etwas bekannter gemacht, neue Leute kennen gelernt, einen neuen Auftritt veranlasst - und wir standen mal wieder in der Zeitung.
Unsere Premieren haben geklappt und Caro hat super gespielt. Du bist als Pianistin engagiert:-)Hoffentlich bleibst du uns noch lange erhalten (Scherz, jetzt, wo ich das schreibe, bist du gerade dabei, einen neuen Abschnitt deines Lebens in London aufzubauen. Vergiss uns nicht, du bist uns jederzeit wieder willkommen!!! Vielleicht klappt es ja wirklich mit einem Londoner Chor).
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