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Adventskonzert in der Magdeburger Klinik St- Marienstift

Als Caro in einem Gespräch erzählte, dass ihr Papa Arzt im Marienstift ist, wusste ich endlich, woher ich den Namen Böhme kannte (hihi, kleiner Insider).
Derselbe Dr. Böhme fragte uns, ob wir nicht in der Klinik ein Adventskonzert geben wollen. Natürlich wollten wir.
Hansi hatte nach dem Auskundschaften der Räumlichkeiten berichtet, dass in der Kapelle gefühlte 18 Grad herrschen. Naja, dachte ich, was Männer so fühlen. Das unterscheidet sich ja immer erheblich von den von uns Frauen gefühlten Temperaturen. Also rechnen wir mal mit 10 Grad.

Aber schon nach Betreten der Kapelle merkten wir, hier hat Hansi gar nicht so falsch gefühlt.


Ein paar Töne gesummt und ein paar Liedchen angesungen: die Gäste können kommen. Und sie kamen auch. Die Kapelle war ziemlich voll, leere Plätze waren kaum zu sehen. Na dann kann's ja losgehen. Das Schwierige an der Sache war, dass das Konzert über eine hausinterne Übertragungsanlage auch in den Krankenzimmern gehört und gesehen werden konnte. Deshalb mussten wir immer so stehen, dass uns die Kamera im Blick hat, aber dazu mussten wir in der Mitte eine Lücke lassen, damit das ewige Licht nicht zugestellt wird. Eigentlich nicht schwer, aber durch die vielen Auf- und Abgänge der Gedichtsprecher und Solisten war doch Bewegung im Chor.



Unten links: Weil es in Uhrsleben so gut geklappt hat, mimten Nicole und ich auch hier die Moderatoren. - Unten rechts: Auch das Gedicht vom Traum ist wunderbar angekommen - ein Grund, es zu wiederholen.
Hans-Joachim Exler mit Ave Maria

Nach der zweiten Strophe wollte Achim noch eine dritte bringen, aber da war keine mehr, was ihn zu dem Satz verleitete: Nun bin ich raus. Macht nix, kommt vor:-)
Adeste fidelis vierstimmig dreisprachig:

Unser künstlerischer Leiter Hans-Joachim Böhme in voller Aktion - kritisch, aber neugierig beäugt von seiner Tochter Julia

Mit den Dankesworten von Dr. Böhme ging unser Konzert und mit diesem unsere musikalische Adventszeit zu Ende.

Es hat wie immer sehr viel Spaß gemacht. Und wie immer gibt es Sachen, wo man denkt: Das machen wir nächstes Jahr anders, z.B. früher anfangen. Aber wer will schon den ganzen Sommer über Weihnachtslieder üben? Naja, kriegen wir hin. Bis jetzt haben wir alles hingekriegt. In diesem Sinne tschüß bis nächstes Jahr!
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