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InTakt für einen intakten Turm |
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Es war nicht einfach. Also, dass wir ein Frühlingskonzert geben wollten, war uns schon klar, aber wann? Es brauchte drei Chorproben, ehe wir alle unsere Terminkalender miteinander abgestimmt hatten und uns auf den 25. Mai einigen konnten. Das war schon mal geklärt. Und wo?? |
| Die Kirche, die wir im Vorfeld kontaktiert haben, gab keine Rückmeldung. So kam uns der Zufall zu Hilfe. In der Zeitung wurde über die Kirche Diesdorf berichtet, die dringend Geld für die Sanierung ihres Turmes brauchte. Also rief ich ca. 1 1/2 Wochen vor dem Termin den Pfarrer Neuss an und bot ihm ein Benefizkonzert mit InTakt an. Dieser, hocherfreut, leitete mich gleich weiter an Claus Schlensker, den zweiten Vorsitzenden des "Freundeskreises des Kindergartens Martinsstift". Nach einigen Telefonaten war das Konzert innerhalb von drei Tagen organisiert. |
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Und warum ein Benefizkonzert? Ganz einfach: Der Klumpturm muss aufgrund baulicher Probleme an dem mittelalterlichen Mauerwerk und dem neugotischen Aufsatz saniert werden. Und dazu wird viel Geld benötigt, nämlich 140 000 Euro. Und um diese aufzutreiben, engagiert sich neben vielen anderen der Freundeskreis Kindergarten. Dieser hatte auch die Idee zu den Benefizkonzerten.
Auch unsere Regionalzeitung, die Volksstimme, insbesondere Herr Rieß, machte prima Werbung für uns.
Da es sich abzeichnete, dass die Reihen der Mädels ganz schön gelichtet sein werden, sagte unser neues Mitglied Eva ihre Teilnahme nach nur fünf Proben zu, wie Tux damals. Auch Bettina, die weit weg von uns studiert und nur noch über E-Mail mit uns in Kontakt sein kann, versprach, sich die neuen und alten Stücke ganz schnell einzutrichtern. Na, das gibt doch Kraft. |
| Für unsere traditionelle besondere Programmeinlage nutzten wir unsere guten Kontakte zum Polizeichor Magdeburg, mit dessen Kammerchor einige von uns seit langem eine besondere Beziehung verbindet. Da wir gerade beim Einstudieren von "Irgendwo auf der Welt" waren und der Kammerchor dieses Lied auch im Programm hat, lag es nahe, dieses Lied gemeinsam zu singen. Außerdem äußerte der Kammerchor den Wunsch, mit Hansi, Anja S. und mir unser heißgeliebtes "Kalliolle" zu singen, wie in alten Zeiten. Dies ist ein finnisches bearbeitetes Volkslied, zu welchem unser Hansi vor langer Zeit einen 7-stimmigen Satz gebastelt hat. Nichts lieber als das. |
| Die Kirche ist nicht sehr groß und wir merkten schon nach den ersten Probegesängen, dass die Akustik hervorragend ist. Unter den geübten Augen von Dagmar (rechts auf dem Foto), einem weiteren neuen Mitglied, übten wir die Aufstellung, bis alle zufrieden waren. |
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| Ich musste nur linksaußen aufpassen, dass ich mit meinem dicken Babybauch nicht abstürze. Das Konzert verlief großartig. Nach anfänglich ziemlich zurückhaltendem Gesang wuchs die Sicherheit und unsere Lieder kamen super an, so auch das neue "Singa" mit einem Solo von Anja Seehagen. Unser Moderator Alex führte wieder in seiner gewohnt liebenswürdigen Art durchs Programm. |
In der Pause war Zeit für Gespräche mit den Gästen und vor allem für die kulinarische Stärkung, es gab Salat und Braten und diverse Getränke zu kaufen; der Erlös ging auf das Konto für den Turm.
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Auch Fabi, unser Erdbeerbass, war ausgezeichneter Stimmung. |
| Alex war wohl etwas nervös, denn für den zweiten Teil hatte er nicht den Polizeichor, sondern das Polizeiorchester angekündigt und so für Lacher in unseren Reihen gesorgt. Aber so ganz unrecht hatte er ja nicht, denn die Instrumente der fünf, ihre Stimmen, waren bestens trainiert. Unsere auch, und so klang das, was da kam, richtig gut. So sangen wir alle zusammen "Irgendwo auf der Welt" , allerdings im Halbplayback, die Klavierbegleitung kam von Hansis tollem neuen E-Piano. Danach kam "Kalliolle kukkulalle" in der Minimalbesetzung, 8 Stimmen für ein 7-stimmiges Lied. |
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Dann sang InTakt wieder allein sein Pop-Repertoire, z.B. Yesterday oder Monday Monday.
Auch wenn mir persönlich manche Lieder in den Proben zum Halse raushängen - vor einem andächtig lauschenden Publikum vorgetragen, jagen sie mir immer wieder eine Gänsehaut über den Rücken. Auftreten macht eben Spaß. Interessant auch wieder California Dreaming mit Gitarrenbegleitung von Clemi und dem Querflöteneinsatz von Steffi. Tja, die Liebe beflügelt eben... |
| Zum Abschluss sangen wir wieder gemeinsam "One moment in time" und als kleine Zugabe den Jazz-Kanon. Dessen prägnanter Schluss: "Schluss!!!" macht sich immer gut als Schluss, äh als Ende des Konzertes. |
Mit einer schönen Rede und einem dicken Lob bedankte sich der Pfarrer bei uns und den Gästen und lud ein zu einem Schlummertrunk im Schutze des nächtlichen Turmes. So ging der Abend sehr beschaulich zu Ende und wir freuen uns schon auf unsere nächstes Konzert, wann auch immer das sein wird...

Und was folgt immer meinem Erlebnisbericht? Richtig. Die Danksagung, die heute wohl wieder etwas länger ausfallen wird. Also - Danke an: |
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euch alle, meine lieben InTakten, dafür, dass Ihr immer noch mit viel Freude bei der Sache seid und wir alle dank der guten Arbeit unseres Chorleiters Hansi Böhme unseren Gesang weiter kultivieren konnten. Dies ist auch unseren Fans und Stammgästen aufgefallen und auch die PCM-Leute haben uns gelobt.
Eva und Bettina für euer Engagement trotz der wenigen Vorbereitung.
die Diesdorfer, die uns dieses Konzert ermöglich haben, besonders Pfarrer Neuss und Claus Schlensker, und unsere Gäste, die mit ihren Spenden die Sanierung des Turmes unterstützt haben. Laut Volksstimme sind 445 Euro zusammengekommen. Wenn das kein guter Anfang ist.
Birgit, Steffi, Katja, Torsten und Martin vom Kammerchor des PCM, dass Ihr uns unterstützt habt. Mit euch und der richtigen Begleitung klang Kalliolle endlich mal so, wie es klingen muss.
Maik, unseren Haus- und Hoftechniker, dafür, dass du uns mit deinen technischen Fähigkeiten immer zur Verfügung stehst.
Herrn Riess von der Volksstimme für sein Engagement für die Benefizkonzertreihe.
Und zu guter Letzt danke ich dir, mein... - o sorry Hansilein,... unser ungeborenes und heißersehntes Kindchen, dafür, dass du so lieb und brav bist und ich solche Ereignisse, die ganzen Chorproben und überhaupt meine Schwangerschaft ohne irgendwelche Wehwehchen erleben darf.
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