Startseite

Chor
Mitglieder
Chorleiter
Vorstand

Das kommt noch
Das war schon


CD
Geschichte
Repertoire
Presseschau
Links
Kontakt
Satzung
F.A.Q.s


Gästebuch

Weihnachtskonzert in der Karither Kirche

Als Nicole uns informierte, dass ihre Schwägerin uns gebeten hat, in der Karither Kirche zu singen, dachte ich: Karither Kirche, wer sind die Karither, was für eine Religion ist das? Bis ich den kleinen Ort Karith auf der Karte fand und sich alles aufklärte.

Karith ist also ein winziger Ort in der Nähe von Gommern und hat eine süße kleine Kirche, welche 1695 erbaut und im 18. Jahrhundert erneuert wurde. Natürlich wollten wir hier singen. Eine Generalprobe schenkten wir uns, war doch nur zwei Tage vorher das Konzert in der Hoffnungskirche.

Es war auch nicht leicht, dorthin zu gelangen, aber so nach und nach fanden sich alle ein. Ein Wunder, dass bei dieser sibirischen Kälte überhaupt ein Auto angesprungen ist. Es herrschten höchstens 50 Grad minus, wenn nicht noch weniger.
Umso überraschter waren wir, als wir den Gemeinderaum betraten. Eine angenehme Wärme schlug uns entgegen, so dass wir schnell ins Schwitzen gerieten. Kein Wunder bei den 15 Jacken und Pullovern, die jeder von uns an hatte. Es standen auch Plätzchen, Kaffee und Tee bereit.
Ein Problem tat sich auf, besonders für uns Frauen. Es gab nämlich keine Toilette in der Nähe. Und wie es uns Mädels eigen ist: wenn kein Klo da ist, muss man erst recht. Im Sommer wäre es nicht unbedingt das Problem, aber bei der Kälte...Eine liebe Frau der Gemeinde hatte Mitleid mit uns. So fuhren wir im Konvoi zu ihrem Haus und konnten uns dieses Problems entledigen. Danke noch mal für diese Solidarität...
Als es dann auf 15 Uhr ging, pellten wir uns wieder in die 15 Jacken, inklusive Schal und Handschuh, und marschierten ein. Die Kirche war so klein, dass sie mit den 70 Leuten, die wir zählten, voll war.
Weitere Fotos hier Leider hatten wir hier kein Klavier, aber Hansis Klimperkasten hat tapfer durchgehalten, seine Finger hatten beim Begleiten des ersten Liedes mehr Probleme. Als er dann zum Dirigieren übergegangen ist, konnten wir ihn durch den Dampf unseres Atems kaum sehen. Aber auch bei diesem Konzert hat alles wunderbar geklappt.
Pinguin Tux passte im Hintergrund auf, dass wir alles richtig machen.
Mehr Fotos unter dem Bild.
Als das Konzert nach einer Stunde zu Ende ging, waren die Füße kaum noch zu spüren, geschweige denn, ein einzelner Zeh. Aber der herzliche Applaus und die netten Worte von Gabi Glomb brachten wieder Wärme ins Herz. Dazu für jeden eine Rose und die Einladung, im Sommer wieder zu kommen. Wenn es dann etwas wärmer ist, was man im Sommer annehmen könnte, gern!

Vielen Dank auch noch mal für die leckeren Plätzchen und die warmen Getränke, die waren die Rettung in der Not.